NEW BALANCE sneakers* / VERO MODA cardigan /
 MANGO blouse / I AM earrings / fotos by MINH SAM NGUYEN

Ich konnte es nicht lassen... Wie ihr seht, habe ich meine mehr als kaputten Haare wieder getönt :). Aber Tönungen gehen nach ein paar Haarwäschen wieder raus, sind also nicht allzu schlecht für das Haupt, nicht wahr?! Obwohl ich nach Türkis (!) gegriffen habe, sehe ich derzeit eine ganze Farbpalette auf meinem Kopf: Von Lila bis Grau bis Grün, alles dabei, gemischt mit einem blonden Stich. Vielleicht nicht unbedingt auffällig bunt, aber auf jeden Fall farbreich, dass es mir sehr schwer fällt, mich passend dazu zu kleiden. Und so fällt meine Ausfall wieder auf die typische Nichtfarben: Schwarz - Weiß - Grau. 

Vielleicht ist das alles aber auch nur eine Ausrede, um meine neuen Sneakers endlich auszuführen. Das Veloursleder sieht so gut aus und macht meinen glatten, weißen Schuhen Konkurrenz. Grau ist meiner Meinung nach ja sowieso das coolere Weiß. Interessanter, weil man es noch nicht an jedem Hipsterfuß sattgesehen hat ;). 

Ich wünsche euch noch einen guten Samstagabend. Wir sehen uns! 


Hallo ihr Lieben, heute möchte ich euch ein neues Restaurant bei mir um die Ecke vorstellen! Ich weiß nicht, seitdem Hangmee existiert, doch eines Morgens stoße ich beim alltäglichen Facebookfeed-Durchscrollen auf eine dieser Tafeln, worauf das bunteste Essen serviert ist, und ein Blick auf die Adresse bestätigt meine Vermutung, dass ich dem Laden UNBEDINGT einen Besuch gestatten muss! Ich meine ... schaut euch das doch an: Wie gut sieht das bitte aus?!

Hangmee ist Laostisch / Thailändisch und schmeckt wirklich gut. Das Essen ist zum Teil SEHR scharf, wenn euch das Menü also sagt, dass etwas scharf sei, dann unterschätzt den Hinweis bloß nicht! Die Gerichte werden in kleinen Schälchen, Platten etc. serviert, die Preise bewegen sich zwischen 3.5-5.5 Euro / Gericht und somit zwar nicht gerade das Günstigste, was man in Berlin Friedrichshain bekommt, allerdings kann man so quasi "Tapas" essen und alles Mögliche probieren, wenn man mal keine Lust auf große Hauptgerichte hat. Das trifft sich gut, denn genauso funktioniert es auch in der vietnamesischen Esskultur: Man teilt sich das Essen! LIEBE GEHT EBEN DURCH DEN MAGEN. 

Auch die Einrichtung Hangmees macht Freude: Wände strahlen gelb und musterreich und grenzen sich von all den anderen entweder minimalistischen oder holzig-natürlichen Looks der derzeit beliebtesten Berliner Restaurants ab. BITTE MEHR DAVON. Ja zur Farbe, ja zum Glück. (Das fantastische Essen muss ich sicher nicht mehr erwähnen ;) ). 

Nun die wichtigste aller Infos: die Adresse. Guten Appetit! HANGMEE | Boxhagener Str. 108, 10245 Berlin 





9:30 Uhr morgens, ich steige aus dem vollen Bus aus Amsterdam nach Berlin und atme die frische Luft eines Samstagmorgens tief in die Lunge ein. Elf Stunden Busfahrt sitzen noch im Nacken, am Po, hinter dem Rücken... Ich strecke mich aus, wische mit der Hand über das Gesicht und lächele. Mein erschöpfter Körper freut sich auf das Zuhause, das eigene Bett und das WLan, mit dem sich mein Smartphone automatisch verbindet, wenn ich die Haustür erreiche. Der Urlaub ist ohne Frage wunderbar gewesen, denn ich liebe die Charme der niederländischen Hauptstadt absolut, und ich vermisse bereits die ganzen Brücken und Grachten, an denen ich die letzten Tage entlang gelaufen bin, ohne je müde zu werden, ich vermisse den Grasgeruch an jeder Straßenecke und das leckere Essen im Chinatown, ich vermisse das alles, obwohl es nur ein paar Stunden zurückliegt und ich genau weiß, dass jeder Urlaub irgendwann zu Ende geht und dass 22 Grad in Berlin gerade an einem Wunder grenzt und ich das sommerliche Wetter wertschätzen sollte. 

Doch dann setze ich mich in die S-Bahn und döse leicht auf der Fahrt nach Hause. Entspannt lehne ich mich zurück und weiß, meine Station werde ich keinesfalls verpassen können, denn meine innere Uhr ist bereits darauf eingestellt, immer im richtigen Augenblick aufzuwachen. 40 Minuten später öffne ich den Briefkasten: 3 Pakete beim Nachbarn und zwei Rechnungen, die beglichen werden müssen. Und dann trete ich in die Wohnung: der gewohnte Geruch der Kleider, das chaotische, kleine Zimmer, mein weißes Hochbett. Zuhause. Ich setze mir Wasser auf und freue mich plötzlich über einen heißen Ingwertee und Youtube-Videos an diesem Sonntag. Nichts weiter als das. Nichts erkunden, nichts austesten - heute gibt es nur meine kuschlige Bettdecke und mich. Zuhause.

Ich habe meins gefunden. Und was bedeutet es für dich, heimzukommen?!

______ Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit immowelt.de entstanden.