MARKUS LUPFER shirt (old) / RIVER ISLAND shorts (old) / NEW LOOK sandals* /
 VANZETTI clutch* / H&M glasses / ROSEFIELD watch* 

Gestern stand ich wieder an der Spree. Nach Monaten verschlug es mich wieder zum Berliner Dom, das Wasser fließt rasch und die Sonne ging früher als erwartet unter, irgendwie ist der Sommer dieses Jahr nicht mit vollem Herzen da. Die Luft fühlte sich kühler an, als sie mitten im August sein sollte, und der langersehnte Bubble Tea schmeckt bitter, weil ich ihn extra ohne Zucker bestellt hatte. Auch dort war ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr und vergaß, wie ich mein Getränk eigentlich haben mochte. Zwischen dem Hackescher Markt und der Museumsinsel verteilten sich die Straßenmusiker, ihre Stimmen klangen klar und hoben sich vom Wind. " 'Don't forget me', I beg, 'I'll remember', you said - Sometimes it lasts in love but sometimes it hurts instead…" 

Letzten Sommer saß ich hier so gern und so oft und so lange, mit einer Freundin, mit einem Freund, einmal allein, und lauschte zu. Dem Wind und dem Rausch der Touristen und meinen Gedanken. Und dann lief ich, wenn die Mücken langsam zu viel des Guten wurden und der Wind an den Wangen kratzte, zur S-Bahn und fuhr heim und schrieb und schrieb und schrieb. Ich gehöre zu der Sorte von Mensch, die gern und oft sentimental sein will, denn dann und meistens auch nur dann kann ich alles niedertippen und voll und ganz einsam sein. 

Letzter Sommer ist so weit entfernt. Der Urlaub in die Heimat fühlte sich an, als wenn er vor fünf Jahren stattgefunden hätte, und der Dönerladen um die Ecke wechselte bereits den Besitzer. Mein Liebslings-Starbucks gibt es heute nicht mehr und selbst, wenn ich mir manchmal wünsche, er wäre noch da, denke ich nicht mehr ständig daran, wie schön es war, dort zu lernen oder einfach nur zu chillen, während draußen das Leben stürmte. 

"Immer, wenn ich was Neues ausprobier',
lauf' ich wie barfuß über Glas.
Doch ich fühl' mich federleicht,
weil es sich fast immer lohnt.
Und so erscheint, dass nichts so bleibt, wie es ist,
fast schon wie gewohnt."

Fast schon wie gewohnt. 


Dieser Blogpost enthält Werbung von Tchibo*! 

Heute früh wachte ich auf und dachte: "Mensch, strahlt die Sonne heute schön ins Zimmer rein!" Ich wohne im Hinterhof, gleich erste Etage, muss täglich nur 15 Treppenstufen steigen und komme nie ins Pusten, allerdings ist mein kleines Studentenzimmer recht klein und so gut wie immer dunkel. Im Winter gibt es für mich nur die Nacht und Dämmerung, im Sommer kommt der Tagesanbruch dazu, doch eher selten das Leuchten einer Mittagssonne. Es ist für mich oft nicht einfach, mich vom Bett zu heben und zum Arbeiten zu motivieren (ja, das könnte vielleicht auch eine Ausrede sein :D), doch heute wachte ich in hellen Licht auf und blinzelte. Der Sommer ist da und auch die Klausurphase - trotzdem siegt die gute Laune. 

Neben der herrschenden, fröhlichen Stimmung (siehe den letzten Blogpost) liegt es vor allem an den reizenden Blumen, die ich mir wöchentlich immer frisch hole! Wo dieser schöne Strauß herkommt, habt ihr wahrscheinlich schon auf Instagram erfahren! Hinzu habe ich ausgemistet und manche Möbelstücke umgetauscht, denn Tchibo hat mir u.a. diesen wunderschönen Beistelltisch zugeschickt, der sich feinstens in mein Zimmer passt. Obwohl ich eigentlich kein Fan von Holzfarben bin, muss ich anerkennen, dass das helle Holz zusammen mit den Pastelltönen reizend aussieht. Das Farbschema zieht sich hin bis zum Deckenbezug und anderen Möbelstücken aus der aktuellen Kollektion. Und die Punkte? Oh ja, die finden sich auch auf meine neue Kaffeetasse wieder. Wie die Kollektion heißt? "Auf den Punkt." Adäquater geht es wohl nicht :). 

Noch nie sah mein Zimmer so "bunt" aus wie heute - und noch nie fand ich es ansprechender. Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein paar kleine, neue Dekoelemente so glücklich machen können, aber das ist wahr! Ein Kaffee, ein Buch, ein chilliger Nachmittag oder einen Blogpost im Bett abtippen: Das Leben ist zu kurz, um nicht das Beste aus jeder Sekunde herauszuholen! Heute ist Freitag, deshalb wünsche ich euch einen frühen Feierabend und ein schönes Wochenende bei euren Liebsten, wir sehen uns :). 

SHEIN skirt / ZARA bag / TAMARIS shoes* / KERBHOLZ sunnies* / SHEIN earrings /
 GUESS watch* / DW bangle via BRANDFIELD* / FOSSIL bangle* / fotos by MINH SAM NGUYEN

Der Sommer klopft an deiner Tür und meinem Fenster, die Sonne scheint wieder fröhlich und selbst die starken Regen können meine Laune nicht trüben. Auch wenn ich derzeit wahnsinnig viel am Hals habe und gar nicht weiß, ob ich mir langsam ein Loch graben und mich verstecken sollte, freue ich mich, jeden Tag aufzuwachen und mich den neuen Herausforderungen zu stellen. Viele von euch schauen meine Insta-Stories (danke, dass ihr euch für mein banales Leben interessiert :D) und wissen vermutlich bereits, dass ich neben meinem Studium und Blog noch Nachhilfe gebe, manchmal übersetze und des Öfteren moderiere. Das alles unter einen Hut zu bekommen, ist für jemanden wie mich, der (noch) nicht so gut ist darin, Projekte zu koordinieren und durchzuplanen, nicht leicht. Wenn ich mir all die Youtuber und Blogger anschaue, die alles zeitlich und räumlich bis ins kleinste Detail auf ihre To-Do-Liste setzen, steigt in mir eine Bewunderung. Und Ansporn, eines Tages auch so eine starke Frau zu sein. So irgendwie. Falls ihr wisst, was ich mein'. 

Täglich trinke ich meinen Cappuccino oder einen Matcha Latte, am liebsten mit Sojamilch, und setze mich an den Schreibtisch. Und dann tippe ich: Mails, Hausarbeiten, Moderationstexte - oder diese Zeilen. Ich habe euch lange nicht mehr viel erzählt, hauptsächlich deshalb, weil ich glücklich bin. Damals, als die Nacht länger war als der Tag und meine Gedanken manchmal nur um den Aktivstatus einer Person kreisten, da schrieb ich viel und gern und horchte den ersten Vögeln zu, während ich mich langsam ins Bett machte, ohne das Handy aus der Hand zu legen, um bloß keine Nachricht zu verpassen. Kennt ihr das, wenn man so viel niederschreiben kann und will, wenn man sentimental ist und sich allein fühlt? Und wenn es aber gut läuft und jede Sekunde sich um ein Vielfaches verlängert werden sollte, möchte man einfach nur das Leben genießen und durch die Welt tanzen. Es ist komisch, selbst zu gestehen, dass man glücklich ist, und das mit dem Menschen, den man vor anderthalb Jahren unbedingt verlassen wollte. Natürlich denke ich nach wie vor viel nach und natürlich seufze ich manchmal, wenn ich in der Bahn sitze und manch eine Erinnerung sich blitzartig in meinem Kopf meldet, und selbstverständlich sind die Existenzängste noch da und eine Zukunft erscheint noch ungewiss. Dennoch: Das Lächeln auf den Lippen ist wieder echt und vor allem - dauerhaft. 

Weil der Sommer wieder kommt und weil alles, was war und sein wird, unsere Stärke erprobt und formt. Vielleicht liegt es an ihm, an euch, an mir selbst. Vielleicht alles zusammen und gleichzeitig. Mein Supermarkt um die Ecke wurde einem anderen Namen getauft, Kaisers heißt jetzt Rewe, und trotzdem gehe ich dort einkaufen. Und trotzdem schminke ich mein Alltags-Make-Up und pflege alte Beziehungen. Kleine Details ändern nichts und alles. Dein Leben. Mein Schicksal. Ich hoffe, euch geht es gut und dass ihr euch vielleicht ein bisschen freut, nach langer Zeit wieder einen der alten Blogposts wieder zu lesen. Ganz viel Blabla, nichts greifbar. Wie immer Wirrwarr :D. 

Die Bilder haben in diesem Fall nichts mit meinem Life-Update zu tun, das Outfit gefällt mir aber auch im Nachhinein sehr gut! Allen voran die Strohtasche und die auffälligen Mules und mein Armcandy! Meinen neuen DW Armreif fand ich bei Brandfield und trage ich so gut wie jeden Tag. Dort findet ihr auch andere coole Marken wie Rosefield,  Cluse und Oozoo* - genau mein Stil, schick und lässig und erschwinglich :D. Wenn ihr öfters solche Post wie den heutigen lesen möchtet, freue ich mich, wenn ihr euch meine Empfehlungen anschaut und vielleicht gefällt euch ja das ein oder andere Stück. Ansonsten könnt ihr mir wie immer einen lieben Kommentar hinterlassen oder über Insta Direkt eine Nachricht schicken. Bis zum nächsten Mal! :)