Das war mal was ganz Neues für mich! 

Dass ich Essen über alles liebe (vor allem jetzt, wo ich sowieso keinen Mann an meiner Seite habe haha), wisst ihr vermutlich. Dass ich eigentlich eher der Junkfood-Liebhaber bin, ist sicherlich auch bekannt. Nicht dass ich etwas gegen Gemüse und Süßkartoffel habe, NEIN, ich mag alles davon, aber eben auch Pommes und Döner :D. Und so war es wirklich etwas ganz Besonderes, Pasta aus Seealgen zu testen und mich wie ein richtiger Hipster zu fühlen. Der Herr Ex aka Minh hat gekocht (wir verstehen uns noch sehr gut, danke für die vielen Nachfragen!), einmal mit Zitronengras und Chili, einmal mit Avocado und Minze, jeweils immer mit Oktopus, den es ganz frisch auf dem Wochenmarkt gab. Und wie soll ich es sagen: Die Pasta schmeckt sehr GEWÖHNUNGSBEDÜRFTIG. Nicht schlecht, nur "komisch", sehr aldente, fast schon knusprig, supergesund, interessant. Eher eine Art Sommersalat, wie ich finde, wobei die Variante mit Zitronengras und Chili wirklich sehr toll gepasst hat! 

Natürlich kostet die Pasta ein bisschen mehr als herkömmliche Nudeln: Mit knapp 5 Euro war sie aber tatsächlich ein Erlebnis... Kennt ihr solche besonderen Nudeln bzw. möchtet ihr sie mal ausprobieren? :)



Wir müssen uns verändern und Dinge müssen sich ändern und nichts wird morgen so sein wie heute, selbst wenn wir uns daran zu klammern versuchen. Plötzlich denke ich an eine alte, gute Freundin, von dessen Leben ich nun kaum etwas weiß, an mein Lieblingscafé und meinen Lieblingsplatz darin, auf dem ich schon lange nicht mehr sitze, an Straßen, auf denen ich früher täglich ging und nun immer mehr in den Erinnerungen verblassen. Mein Leben geht trotzdem weiter und viele Jahre später werden noch mehr Freunde, Cafés und Straßen in Vergessenheit geraten. Als wenn eine Regel es so vorschreibt und wir uns daran halten müssten. Wir vergessen Menschen und Zeiten, für die wir früher einmal gelebt und geliebt haben. 

Einmal erzählte mir jemand von einer seiner alten Beziehungen, an die er heute noch manchmal denkt, weil sie so besonders war und seine Meinung über Frauen grundlegend ändern konnte. Noch nie zuvor hatte er so viel für eine Person empfunden: das erste Mal jemanden abholen, das erste Mal jemanden im Regen zu begleiten, das erste Mal Essen für jemanden nach Hause bringen. Alles erste Male, die eine bedingungslose Liebe ausmachten, die einfach so im Urlaub anfing und sein Leben in eine andere Richtung hätte lenken können. Und in dem Moment, als ich von seiner Geschichte hörte, ertappte ich mich dabei, wie ich mir innerlich wünsche, auch jemand Besonderes für eine Person sein zu dürfen. Jemand, an den man sein ganzes Leben lang zurück erinnern wird. Ich möchte nicht normal und nett sein, sondern mehr. Meinen Namen in der Geschichte (einer Person) verewigen. Quasi. 

Wir möchten immer die große Liebe von jemandem sein. Und obwohl mir wirklich bewusst ist, wie schwachsinnig diese Idee eigentlich ist, komme ich nicht davon hinweg. Wieso können wir nicht einfach das Beste aus uns machen, für uns selbst? Warum möchte ich hübsch, interessant und intelligent sein - für ihn? Eines Tages werden wir uns mit großer Wahrscheinlichkeit sowieso fremd und der Chat von früher wird mein Herz nicht mehr höher schlagen lassen können. Ich sehne mich ein bisschen danach, wenn ich dich ganz normal behandeln kann, ohne dass mir das Blut ins Gesicht schießt, wenn ich ganz locker mit dir sprechen werde, ohne dass meine Stimme zittert. 

Ich will nicht schwach werden, keine weiche Knien bekommen. Ich will doch nur besonders sein. 
 GINA TRICOT culottes (old), sunnies / fotos by TUYET NHI TRUONG

Hihi, sorry Freunde, dass ich den Blog mal wieder schleifen lasse, gerade ist es wieder ganz schön stressig für mich und jedes Mal, wenn ich bloggen wollte, schlafe ich mitten drin ein... Aber heute ist so schönes Wetter und da ich heute früh zu viel Kaffee getrunken habe, kann ich jetzt keinen Mittagsschlaf halten, stattdessen schreibe ich diese Zeilen und melde mich mit einem neuen (extrem einfachen) Unioutfit bei euch. Ich hoffe, es geht euch fein! 

In letzter Zeit sammle ich regelrecht weiße Sneakers und natürlich durften Stan Smiths nicht fehlen. Da ich besondere Details liebe, entschied ich mich für die Version mit Klettverschluss und fühle mich beinah wieder in die Kindheit zurückgesetzt... Eigentlich finde ich Klettverschluss sowieso viel cooler als Schnüre, haha. Oben drum trage ich, wie zurzeit immer, Culottes und ein weißes T-Shirt. Das Besondere daran: das Material! 67% Tencell, 33% Baumwolle, umheimlich glatt und angenehm zu tragen und nimmt im Sommer sehr gut Feuchtigkeit auf. Schaut euch FUNKTION SCHNITT an, die Sachen werden allesamt fair und nachhaltig in Portugal produziert :).