9:30 Uhr morgens, ich steige aus dem vollen Bus aus Amsterdam nach Berlin und atme die frische Luft eines Samstagmorgens tief in die Lunge ein. Elf Stunden Busfahrt sitzen noch im Nacken, am Po, hinter dem Rücken... Ich strecke mich aus, wische mit der Hand über das Gesicht und lächele. Mein erschöpfter Körper freut sich auf das Zuhause, das eigene Bett und das WLan, mit dem sich mein Smartphone automatisch verbindet, wenn ich die Haustür erreiche. Der Urlaub ist ohne Frage wunderbar gewesen, denn ich liebe die Charme der niederländischen Hauptstadt absolut, und ich vermisse bereits die ganzen Brücken und Grachten, an denen ich die letzten Tage entlang gelaufen bin, ohne je müde zu werden, ich vermisse den Grasgeruch an jeder Straßenecke und das leckere Essen im Chinatown, ich vermisse das alles, obwohl es nur ein paar Stunden zurückliegt und ich genau weiß, dass jeder Urlaub irgendwann zu Ende geht und dass 22 Grad in Berlin gerade an einem Wunder grenzt und ich das sommerliche Wetter wertschätzen sollte. 

Doch dann setze ich mich in die S-Bahn und döse leicht auf der Fahrt nach Hause. Entspannt lehne ich mich zurück und weiß, meine Station werde ich keinesfalls verpassen können, denn meine innere Uhr ist bereits darauf eingestellt, immer im richtigen Augenblick aufzuwachen. 40 Minuten später öffne ich den Briefkasten: 3 Pakete beim Nachbarn und zwei Rechnungen, die beglichen werden müssen. Und dann trete ich in die Wohnung: der gewohnte Geruch der Kleider, das chaotische, kleine Zimmer, mein weißes Hochbett. Zuhause. Ich setze mir Wasser auf und freue mich plötzlich über einen heißen Ingwertee und Youtube-Videos an diesem Sonntag. Nichts weiter als das. Nichts erkunden, nichts austesten - heute gibt es nur meine kuschlige Bettdecke und mich. Zuhause.

Ich habe meins gefunden. Und was bedeutet es für dich, heimzukommen?!

______ Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit immowelt.de entstanden.
ONLY leggings via JEANS-DIRECT* / old pullover / ZARA jacket, coat / ASOS hat /
 KIPLING backpack* / KOMONO glasses* / MANGO boots / fotos by MINH SAM NGUYEN 

Ich bin durch und durch Großstadtmädchen. Damals bin ich in der Hauptstadt eines Landes aufgewachsen, wo es mehr Mopeds gibt als hierzulande Autos, mehr Cafes als hierzulande Dönerbuden, und so viel Lärm, Staub, Hitze. Ich habe das alles geliebt, und auch heute geht mein Herz auf, wenn ich nach oben schaue und Kräne entdecke, die sich gegen den rosa-orangefarbenen-Sonnenunterganghimmel anlehnen. Ich fluche und lächele zugleich, wenn Autos im Regen zu schnell durch Pfützen rasen und all die Fußgänger nass gespritzt werden. Ich würde immer eine höhere Miete und nächtliche Parties bei der Nachbarin in Kauf nehmen, um nicht am Stadtrand wohnen zu müssen. Denn Fakt ist: Ich bin durch und durch Großstadtmädchen.

Am liebsten laufe ich durch die Straßen mit einem Kaffee in der linken Hand und das Handy in der rechten und mische mich unter die Menge. Berlin ist in der letzten Woche warm und so schön geworden, dass plötzlich doppelt so viele Hipster unterwegs sind. Jutetaschen werden durch Sportbeutel ersetzt und statt Starbucks trinkt man mittlerweile Smoothies. Und mich fragt man nicht mehr nach der Herkunft, denn es gibt genug blonde Asiatinnen in der Stadt. Ich mag's.

Heute trage ich meine neuen Lieblings-Fakeleder-Leggings, die irgendwie immer schicker ausschaut als eine Jeans und auch sich auch viel komfortabler anfühlt, zusammen mit einem weißen Rollkragenpulli, den ich von einer Freundin gemopst habe. Dazu kommt ein roter, wasserabweisender Rucksack, in den viel mehr passt, als ich anfangs angenommen habe und seitdem mein treuer Begleiter ist. Und das Stück, wonach ihr mich ständig auf Instagram gefragt habt: die Komono Brille, die mich an meinen Opa erinnert, sowohl die eckige Form als auch das silberne Gestell sind Hot Trends diesen Frühling-Sommer! Derzeit suche ich nach weiteren Brillen dieser Art, weil sie das Outfit ganz einfach interessant und ANDERS wirken lassen können, habt ihr Tipps, wo es schöne Modelle gibt?!

Ich wünsche euch einen sonnigen, warmen und gechillten Sonntag im Park. Wir sehen uns :). 


alle Produkte via Alba Moda

Gerade, wenn dieser Post online geht, laufe ich durch die sonnigen Straßen Barcelonas und genieße das frühlingshafte 18-Grad-Wetter. Oder vielleicht sitze ich mit einem Eis am Meer und beobachte die glitzernden Wellen in Licht. Derzeit reise ich viel oder zumindest viel mehr als sonst und versuche, alles mitzunehmen, bevor die Uni wieder startet. Da Flexibilität und Bequemlichkeit für mich als A und O auf Reisen sind, verzichte ich gerne auf Mules, Fischnetz  oder Ähnliches und setze auf Jeans (gerne auch Trackpants!) und Sneakers. "Lässig und chic" lautet meine Devise und genauso fällt mein Shoppingschema auch aus :) : Oben habe ich euch ein paar Styles von Alba Moda heraus gesucht, die mir sehr gut gefallen. Vor allem der Mantel hat es mir sehr angetan - oder vielleicht doch die rosegoldene Ohrringe?! 

Ich verabschiede mich von euch und wünsche ein gutes Wochenende. Folgt mir gern auf Instagram, um keine Stories und Bilder vom schönen Barcelona zu verpassen! :)