Hallo liebe LeserInnen, nach einer langen Blogpause von fast einem Monat melde ich mich heute endlich zurück. Falls ihr mir auf Snapchat folgt (-> IFIWEREAUDREY), wisst ihr ja, dass der August ein für mich relativ anstrengender Monat war: Die erste Hälfte des Monats verbrachte ich meine Zeit mit der Vorbereitung einer Gala, die ich gemeinsam mit tollen Menschen aus unserem Vietnamesischen Studentenverein Berlin organisieren durfte. Zum zweiten Mal stand ich als Moderatorin vor 1000 Menschen auf der Bühne und wenn man mich fragt, wie ich mich gefühlt habe, möchte ich fast antworten, dass Angst eine starke Untertreibung wäre. In der Tat war die Arbeit direkt vor der Show so intensiv, stressig und vor allem in so großer Menge, dass ich beinahe alles hingeschmissen hätte. Im Nachhinein bin ich natürlich überglücklich, dass alles gut verlaufen ist und dass ich mal wieder über meinen eigenen Schatten gesprungen bin. Wer jetzt Lust auf einen kleinen Einblick in die Show bekommen sollte, schaut sich jetzt dieses kurze Video an. Genau so war's.


Nach dieser großartigen Zeit verfiel ich allerdings in ein Tief und hatte einfach keine Lust und Kraft für alles. Kennt ihr das, wenn ihr aus einem schönen Urlaub zurück kommt und statt mit Energie überfüllt zu sein, wollt ihr einfach alles stehen und liegen lassen. Ich war so traurig, dass das Projekt zu Ende ging und ich plötzlich nichts habe, in das ich mein Herzblut reinstecken kann, sodass ich u.a. den Blog nicht angerührt habe. Doch irgendwann ist Schluss uns es gibt da draußen noch so viel Schönes, das ich entdecken mag! Deshalb habe ich vor einer Woche mein Zimmer endlich aufgeräumt, E-Mails beantwortet, wieder Bilder gemacht, und heute melde ich mich bei euch zurück. Mit einem Monday Update. Ich sage "Hallo!" und hoffe, ihr seid noch da :). 
  



Guten Morgen meine Lieben, nach Ewigkeiten ohne richtige Outfitposts (Instagram zählt nicht, haha) gibt es heute gleich drei Looks auf einen Schlag :D. Ich habe mich mit JustFab im Rahmen ihrer #justfabsommerreise zusammen getan und drei Kombinationen kreiert, die meiner Meinung nach super zu den megaheißen Temperaturen passen, die derzeit in Berlin herrschen. Ich wusste von Anfang an, dass ich entweder drei Taschen oder drei Schuhe in den Fokus rücken möchte, konnte mich jedoch nicht entscheiden und bin deshalb sehr dankbar über die Hilfe meiner Snapchat-Zuschauer (ihr seid die besten!). Nun ja, hier sind also die Ergebnisse.

1. BERLIN CITY GIRL

Man muss sich nicht wie ein Hipster kleiden, um Berlin unsicher zu machen. Ich finde den Look sehr schick und die Tasche passt zum Rock (gerade im Sale für nur 15 Euro! Ich trage hier eine XS) wie die Faust aufs Auge. Für den Abend einfach Sneakers gegen Heels umtauschen und edleren Schmuck dazu tragen ;).




2. BUSINESS CASUAL

Genauso möchte ich mich später im Job kleiden dürfen: Seriös genug, aber dennoch nicht auf das Schöne verzichten zu müssen. Die ärmellose Weste in Midilänge ersetzt das Kostüm, die graue Clutch den Aktenkoffer und eine verspiegelte Sonnenbrille wird der Chef sicher auch durchwinken ;).




3. ICE CREAM BABY

Wenn ich ehrlich bin: Bei dem Wetter mache ich mir eigentlich nicht so viele Gedanken darüber, was ich anziehen könnte :D. Eigentlich sehe ich von zehn Tagen an neun so aus: Shirt, Shorts, flache Schuhe, Dutt. Alles möglichst einfach und möglichst weit - nichts ist schlimmer, als durchnässte Kleidung, die an dem Körper klebt. Eine kleine Cross-Body-Bag ist dabei natürlich auch ein Muss, irgendwo muss man ja die Münzen fürs Eis verstauen :D.




GIVEAWAY

Weil ich weiß, dass eure Kleiderschränke bestimmt noch etwas Platz frei hat, verlose ich heute 3 JustFab Styles an 3 LeserInnen. Hier auf dem Blog könnt ihr einen gewinnen: Schreibt einen Kommentar und verratet mir, welcher der oberen Looks euch am besten gefällt. Vergesst nicht eure Email-Adresse! :) Gelost wird am Sonntag, dem 16.8.2015..

Weitere 2 Styles könnt ihr auf Instagram oder Facebook gewinnen. Schaut dazu auf die Plattformen rein. Viel Glück! 

Morgen ist die liebe Jessika von Kleidermaedchen an der Reihe, also vergesst nicht, bei ihr reinzuschauen :D. 


all fotos by MINH SAM NGUYEN

Regentropfen schlagen hart auf die Fensterscheiben auf, verlieren ihre Form, verschmelzen ineinander, schleifen entgegen der Fahrtrichtung. Ich drücke meine Wange gegen die verschwommene Scheibe, versuche, hinter dem Regenvorhang noch etwas zu erkennen. Den Sommer zum Beispiel. Umrisse der Stadt. "Nächste Station: Hackescher Markt". Menschen stürmen aus der Tür raus, ich hinterher. Manchmal muss man sich mitreißen lassen, weiter arbeiten, weiter denken, weiter gehen. Meine Füße bewegen sich nach vorn, ich komme nur langsam mit. Treppe runter, Schritt für Schritt, jemand spielt Westlife's "When you're looking like that" und ich verliere mich. Ich ziehe meine Hand aus der Handtasche, lasse den Regenschirm schön ruhig darin liegen und stehe da. Schaue in den Regen, beobachte rennende Menschen, die ihr Hab und Gut über den Kopf halten, in der Hoffnung, nicht nass zu werden. Ich verliere mich. 

Die Menschen verschwinden um mich herum, der Wind presst seine kalte Hand auf meine Brust. Ich bin verloren. Die Stimme des Musikers hallt in meinem Kopf und ich denke an dich. An Gedanken, die nie ausgesprochen werden und trotzdem irgendwie ankommen. An deine Stimme, wenn du sagst, dass Dinge sich ändern werden. Weil ich nicht anders kann, nicht anders darf. Nicht anders will. Die lauten Regengeräusche übertönen deine Worte. Ich habe dich damals nicht verstanden, bin naiv gewesen, möchte naiv blieben. Damals bin ich auch aus der Tram-Tür herausgestürmt, habe dich zurückgelassen. Gedacht, dass mit uns alles okay sei, habe mich für dich gefreut. Dass du womöglich die Richtige findest. Hätte dir gerne geholfen, dir zugehört, dich getröstet, wenn es doch nicht funktioniert hätte, mit dir gefeiert, sollte sie dir eine Chance geben.

Stopp. Hättest du nachgedacht, anders gehandelt. Ich sehe mich auf dem Bildschirm lächeln, glücklich, weil ich neben dir stehe und dich so gerne mag. Ich sehe dich und mich und fühle mich leer. Verloren. Hilflos. Eine schlaflose Nacht, ein Streit. Manches sieht einfach nur auf der Hollywood-Leinwand begehrenswert aus, in der Realität ist es nur beschissen. Stopp. Lasst uns zurückgehen. Vergessen. Lass los.

Ich lege ganz vorsichtig einen Euro in den Becher des Musikers und verabschiede mich. Manchmal muss man weiter gehen. Trotz Regen, Verletzungen heilen. Du hast mich gern. Ich dich auch. Und Stopp. Lache drüber, wir sind noch Kinder. Manchmal muss man weiter gehen. Das weißt du genau und das wirst du auch. Und vielleicht darf ich schon bald dein Wingman sein. Ja, das wäre fein.