Langsam bewegt sich das Boot durch den Kanal, rechts und links fahren andere kleine Holzboote, die u.a. Obst und Fisch verkaufen, gemütlich in die Mittagssonne. Das Wasser fließt sanft und trägt eine gelbbraune Färbung, die auf viele Sedimente zurückzuführen ist. Diese sorgen dafür, dass die Gebiete um das Delta herum drei Reisernten im Jahr erzielen können. Dazu werden andere Nahrungsmittel wie Fisch, Zuckerrohr und tropische Früchte in der „südlichen Reiskammer Vietnams“ produziert.

Und tatsächlich: Von den engen Wasserläufen gelangt man schnell zu einzelnen Inseldörfern. Dann kann man sich einfach ein Fahrrad ausleihen und etwas herumfahren: Es gibt zahlreiche, private Plantagen zu erkunden. Wundert euch nicht, wenn ihr auf dem Weg auf sehr große Mangos oder Durianfrüchte trefft, hier im Süden existiert ein wahres Paradies an tropischen Früchten! Möchtet ihr vielleicht das eine oder andere Obst probieren, so könnt ihr bei den Privateigentümer der Gärten nachfragen und es für wenig Geld kaufen. Vom Baum gepflückt – besser können Früchte nicht schmecken.

Die Bewohner des Mekong Deltas sind freundlich und fleißig. Seit Menschengedenken gibt es in den neun starken Armen des Flusses schwimmende Märkte (die bekanntesten: Cai Be und Cai Rang). Bevor die Sonne überhaupt aufgeht, bereiten die Menschen schon ihre Verkaufswaren vor. Auf dem Fluss wird alles gehandelt, was man sonst in Supermärkten finden kann. In die Boote werden Waren bis zum Anschlag gefüllt, oft befindet sich zwischen all den Ananas und Reissäcken auch das Zuhause der Eigentümer. Am Heck ragen Stangen empor, an denen Früchte befestigt werden, sie dienen als Schilder der einzelnen Boote, sodass der Käufer von Weitem die Verkaufsexemplare erkennen kann. Man hört laute Rufe, sieht, wie die Waren von einem Boot zum nächsten gereicht werden, und wird vom bunten Gewusel fasziniert.

Das Mekong Delta in Vietnam ist ein Labyrinth aus kleinen Kanälen, verschlafenen Dörfern und schwimmenden Märkten auf trüben Wasser. Verzichtet einmal auf festen Boden unter den Füßen, lasst euch treiben, manchmal fühlt sich das Leben so leichtfüßiger an. 

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Der Sommer ist angebrochen und am liebsten möchte ich direkt einen Flug nach Vietnam buchen, mein Lieblingsziel für jede Reise. Wie ich euch seit Ewigkeiten versprochen habe, wird es auf dem Blog nach und nach Einträge über meinen letzten Urlaub in der Heimat geben. Der Beginn macht ein etwas ungewöhnliches Thema: Das Mekong Delta :). Ich hoffe, ihr könnt euch einen Blick darüber verschaffen und wer noch Lust hat auf mehr Eindrücke, der kann gern unter dem Hashtag #chigoeshome auf Instagram suchen! Viel Freude! :)

Essen ist zweifellos eines der schönsten und vielseitigsten Dinge im Leben. Jede Kultur hat ihre eigenen Spezialitäten und am liebsten möchte ich alles davon einmal gekostet haben. Ich esse gern und viel und plane ernsthaft, irgendwann Restaurantkritiker zu werden. Bis dahin möchte ich aber unbedingt eines: Selbst kochen können :D. Wenn ihr mich kennt (bzw. meine Insta Stories schaut - @ifiwereaudrey ehem), dann wisst ihr, dass ich nie nie NIE in der Küche stehe. Aber dann habe ich einen Kooperationsvorschlag bekommen und ein Blick in die Hagen-Grote-Rezepte verriet mir: Süßkartoffel-Gnocchi habe ich noch nie gegessen und kann ich ganz einfach selbst machen. Mit etwas Hilfe von dem Herrn Freund machte ich mich also an das Mehl und die Kartoffeln... 


Diese Süßkartoffel-Gnocchi mit Rucola und Ofentomaten schwebte mir also im Sinn, während ich die Kartoffeln in den Ofen schob, den Teig knetete, die Gnocchi kochte und anschließend briet. Dazu haben wir noch Baguettes mit Lachs-Frischkäse-Topping vorbereitet - satt wollten wir werden! Irgendwie hat das Kochen wirklich lang gedauert und trotz des ganzen Spaßes... Puh, nächstes Mal wird es eher eine einfache Pasta. Drei Stunden standen wir insgesamt in der Küche - bei 30-Grad-Hize... 


Aber schaut, es hat sich gelohnt! Die Gnocchi waren ÄUßERST LECKER und sehr besonders, ihr solltet das Rezept unbedingt nachkochen und mir davon berichtet. Bis dahin wünsche ich euch ein tolles, sonniges Wochenende! Bis bald :).



Der aufmerksame Insta-Story-Follower hat bestimmt gemerkt, wie clean und ordentlich mein Zimmer in letzter Zeit geworden ist: Keine Klamotten mehr auf dem Boden und Stuhllehnen, keine große und kleine Kartons, die überall lagen, keine Zeitschriften, die sowieso nie gelesen werden, ... Was ihr nicht seht, ist unter anderem auch, dass ich nun regelmäßiger Staub wische und staubsauge, jeden Tag mindestens fünf Minuten alles wegräume, das irgendwie nicht am richtigen Platz liegt (hauptsächlich auf das morgendliche "Ich habe nichts zum Anziehen" zurückzuführen, haha). Jeden Samstag gehe ich auf den Wochenmarkt und stelle mir selbst einen frischen Blumenstrauß zusammen (zwar viel teurer, als direkt zehn rosa Tulpen mitzunehmen, aber dafür auch so viel spannender!). Und ich hänge Bilder auf.

Nun, ich lebe in einem recht kleinen, quadratischen Zimmer, meine Möbelstücke sind so gut wie alle weiß (total langweilig... ich weiß!) und eigentlich gibt es da  auch nicht allzu viel Platz für Bilder. Doch als ich eine Mail von DESENIO bekam und mir den Shop anschaute, wusste ich sofort: Was nicht ist, kann noch werden. Tatsächlich habe ich noch nie schönere und hochwertigere Posters woanders entdeckt. Das Papier ist dick, die Farben sind satt, jedes einzelne Bild, das ich mir bestellt habe, sieht toll aus. Vermutlich könnte ich alles aufhängen, mir fehlen gerade bloß noch einige Rahmen... 


Ich verspreche euch, dass nichts davon übertrieben war. Schaut euch einfach die DESENIO Webseite an und holt euch ein paar Interior-Inspirationen. Ziemlich sicher werdet ihr selbst ein paar Posters bestellen wollen, was ich euch nicht verübeln kann... Mit dem Code "ifiwereaudrey25" bekommt ihr 25% Rabatt auf eure Bestellung. Erzählt mir gerne, in welche Motive ihr euch verliebt habt, vielleicht haben wir ja eine Gemeinsamkeit :).